Sommer, Sonne, Sonnenschein und das in der Nebensaison? Laurens, Yannik und Gabriel aus Stuttgart von Shortcuts Production gönnten sich im Oktober den Traum vom gemeinsamen Roadtrip mit dem Urban Bulli und steuerten Richtung Sonne nach Kroatien bis nach Split. Dabei drehten sie für URBAN BULLI einen Imagefilm, den es bald auf Youtube zu bestaunen gibt. Bei Ihrem Roadtrip fanden sie heraus, wie es sich auf engstem Raum mit viel Equipment zu dritt für 10 Tage aushalten lässt.

Kochen im Bulli, Tramper-Gespräche und Lagerfeuer Romantik

“Es war total easy, gar kein Problem” – so die Jungs. Nach 3 Tagen funktionierte auch die Logistik und Organisation unserer Sachen im Bus einwandfrei. Wir sind in dieser Reise-Zeit noch enger als Team zusammen gewachsen und hatten sehr viel Spaß unterwegs. Neben dem ausgiebigen Erkunden der Landschaften, kam das gesunde und nachhaltige Kochen und Essen unter freiem Himmel nicht zu kurz. Jeden Tag kreierten und kochten wir mindestens zwei Mahlzeiten mit der total praktischen und geräumigen Heckküche des VW T.6. Abends wurde es dann schon etwas frischer und wir machten es uns am Lagerfeuer gemütlich.

Dabei lernten wir, wie wichtig nachhaltiges Handeln ist, da der Wassertank der Küche nur 10 Liter fasst. Zuhause lässt man oft den Wasserhahn zum Geschirrspülen aufgedreht und macht sich keine Gedanken um den Verbrauch. Beim Bulli mussten wir haushalten lernen und haben nun auch mehr Bewusstsein über die knappen Ressourcen unserer Erde gewonnen. Auf alle Fälle ist es spannend mit wenig Mitteln viel aus einem Urlaub herauszuholen und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren.

Einmal hatten wir vergessen ausreichend Wasser zu kaufen und standen dann in der Bucht von Zavratnica ohne Wasser da. Ein freundlicher Passant gab uns freundlicherweise ein paar Flaschen. In der Bucht badeten wir und sahen das auf dem Meeresgrund liegende Wrack einer während des Zweiten Weltkrieges von britischen Jagdbombern versenkten Siebelfähre der Wehrmacht. Bei dem klaren Wasser in ganz Kroatien lässt es sich wunderbar schnorcheln oder tauchen und auf den Meeresgrund blicken.

Auf der Route durch Österreich, Italien, Kroatien und Slovenien, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. So tolle Landschaften, Sonnenuntergänge und Ausblicke – einfach schön. Nach der Fährüberfahrt von Italien nach Rijeka/Kroatien, sahen wir beim Tanken in Rijeka den Rucksack-Tramper Johannes und entschieden uns, ihn für eine Weile bis nach Zadar Richtung Süden mit dem Bulli mitzunehmen. Platz hatten wir ja genug.

Kroatien ist momentan das perfekte und schnell erreichbare Nebensaison- Ziel: Weniger Touristen, an der Küste noch ausreichend warm zum Badengehen, die Spritpreise schmerzen noch nicht so sehr mit ca. 1.30 € / Liter und Corona Regeln gibt es hier so gut wie nicht mehr. Wir wurden nur einmal an der Grenze kontrolliert, mussten den Kofferraum öffnen und als der Grenzbeamte die Bulli Küche sah, war er völlig überfordert, weil er sowas noch nie sah und winkte uns einfach weiter. 

Auf unserer Rückreise von Split hielten wir noch in Plitvička jezera und haben uns dort den Nationalpark Plitvicer Seen zu Fuß erkundet, der in der UNESCO-Liste des Welterbes gelistet ist. Absolut traumhafte und beeindruckende Wasserfälle und Landschaften!

Es war ein entspannender und doch abenteuerlicher Trip, den wir jederzeit gerne wiederholen möchten! Wir haben uns wirklich frei gefühlt und diese Freiheit in vollen Zügen genossen.”

Unsere Route

Kroatien Route mit dem Bulli

Kroatien Impressionen

Camping an der warmen Küste

Viele Campingplätze befinden sich direkt an der warmen Küste Kroatiens in idyllischer Lage – Meerblick inklusive!

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Beste Reisezeit

Mai bis Oktober.

In der Nebensaison wird es phasenweise noch richtig warm in Kroatien, während wir in Deutschland schon den Ofen anheizen und vereinzelt Schnee räumen müssen.

Must-Have to see

Wer einmal in Kroatien ist, sollte sich auf keinen Fall den Nationalpark Plitvicer Seen, Nationalpark Krka und die blaue Grotte entgehen lassen.